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Nachtzug nach Hause

Nachtzug nach Hause
im Fenster nur schwarz
und ich
hier und da ein paar Lichter
und die Menschen im Zug.
Nachtzug nach Hause
ich bin noch so leer
und gleichgültig
keine Freude
keine Sorgen
nur ein paar Bilder
auf die ich nicht hoffe
nur ein wenig träume
sie aber nicht ganz abschalte.
Heimweg und leer.
3.10.06 16:05


das leben

es dümpelt so dahin
und wenn du glaubst: jetzt wirds besser
DAS LEBEN IST SCHÖN
dann komt die realität zurück.
und die welt ist wieder beschissen wie eh und je
du beginnst zu heulen
zu weinen zu schreien...
du kannst auch versuchen es jemandem zu erklären
aber dann
erzählen sie dir nur, was sie sebst erlebt haben.
weil sich die mesnchen gerne reden hören.
aber nicht jemand anders weinen.
man könnte also gleich alleine zuhause bleiben und sterben.
5.10.06 20:11


ein lächeln

ein lächeln im gesicht, das vor mir sitzt
ein lächeln, das seine augen berührt.
ich weiß nicht, warum da ein llächeln ist,
aber das scheintmir ganz richtig so.
denn so muss ich dieses lächeln
nur ansehn und nicht verstehn.
und so kann ich diesem lächeln folgen
und ganz vielleicht... auch dem jungen,
der da vor mich lacht.
7.10.06 18:24


die welt

diese
welt
ist
mir
ganz
eindeutig
viel
zu
groß
.
sie
zu
begreifen
versuch
ich
schon
lange
nicht
mehr
.
aber
ich
schau
sie
mir
an
.
den
teil
der
ganz
nah
bei
mir
ist
.
das
was
ich
sehe
.
aber
ich
seh
nicht
mehr
viel
gutes
...
7.10.06 18:26


es wär so wunderbar einfach jeden morgen
aufzustehn
und das horoskop zu lesen und dann
zu wissen
was passieren wird und was man tun wird.
denn man müsste nicht nachdenken
könnte den augenblick genießen
müsste sich nich fragen was wäre wenn
msste nicht darauf warten zu erfahren, was
ein andrer denkt
es stünde ja in der zeitung.
aber... das leben ist nun mal...
kein verdammtes horoskop.
und nicht einfach.
8.10.06 19:53


erzengel gabriel

es war einmal ein junge,
der war eigentlich schon erwachsen.
doch er fühlte sich nicht alt und hatte das gefühl
das leben sei an ihm vorbeigezogen.
und er liebte ein mädchen, das ihm nur kummer bereitete.
auch sonst ging es ihm nur schlecht.
so saß er eines tages auf dem pausenhof,
da kam ein anderes mädchen, das sich zu ihm setzte
und ihn fragte, wie es ihm ging.
es huschte ein lachen über sein gesicht und er begann zu reden
und redete eine ganze stunde lang hindurch.
doch weder fühlte er sich besser danach,
noch waren seine probleme gelöst.
das mädchen meinte ihm zugehört zu haben
habe vielleicht geholfen.
doch das hatte er nicht gefühlt.
so sprach nie wieder ein wort mit ihr
und sie erfuhr niemals, wie es mit ihm weitergegangen war.
12.10.06 16:54


An meinem Grab

Jemand soll unter meinem Baum sitzen
und um mich weinen.
Da knien, die Hände auf seinem Schoß
aber an dem Ort Frieden finden.
Ich will nur einen Menschen, der um mich weint.
Wirklich nur Einen.
Den um den ich auch bis in alle Ewigkeit
getrauert hätte.





dazu auch was, das mir kam, nachdem ich dieses gedicht (übrigens im zug, während ich fast geheult hätte) geschriben hatte:

ein grab ist nicht der ort, wo die toten ruhe finden, sondern die, die noch hier bleiben mussten.
12.10.06 19:28


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