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Ein kleines Märchen...

Es war einmal ein Mädchen, jung und ein bisschen schön, das sollte die Gelgenheit bekommen einen ABend im Reich eines singenden Künstlers zu verbringen. Auch viele andere Menschen waren dort, unter ihnen ein Junge, mehr ein Bettelknabe als ein Prinz, dem das Mädchen geneigt war ihr Herz zu schenken. Doch wusste sie nicht ob das möglich sein würde. Zumindest war es ihr möglich ihn zu küssen, und vielleicht mehr, doch hatte sie zuviel vom roten Wein des Vergessens getrunken, um sich dessen sicher sein zu können.
Am nächsten Morgen, noch bevor eine weite Reise beginnen sollte, berichetete das Mädchen einer Freundin-der damals vielleicht besten- davon, dass sie den Frosch, den Bettelknaben, geküsst hatte. Diese Freundin, nennen wir sie Prinzessin-denn zweifelsohne wäre sie dies gerne gewesen- reagierte auf eine Weise, die kalte, harte Blitze des Zorns und viel mehr der Enttäuschung in das Herz des Mädchens bohrten. Hatte sie nicht dem Bettelknaben noch am vorhergehenden Abend versichert, dsas die Prinzessin nicht sei, was sie zu sein schien? Überheblich und herablassend.Und nun musste das Mädchen feststellen, dass sie es war. SIe schien den Bettelknaben seiner Kleidung wegen für minderwertig, etwas schlechteres zu halten. Wie konnte das sein? Wusste sie nicht mehr, wie sehr das Mädchen schon lange den Jungen mochte? Doch, sie wusste es, doch es war nicht das, was sie sehen wollte. Doch sollten ihr nicht die Gefühle des Mädchens mehr bedeiuten, als die Kleidung des Bettelknaben?
Eine ganze Woche und mehr sollte verstreichen., bis das Mädchen endlich den Mut gefasst hatte, der Prinzessin dieses Rätsel stellen zu wollen. SO zogen sie in die Stadt und wollten sich setzen zu speisen und reden. Doch dahin sollte es nie kommen. Speis und Trank wurden gestört vom Erscheinen der schwarzen Hexe, einer vertrauten der Prinzessin, deren ANwesenheit das Mädchen bei einem Gespräch über ihre Gefühle kaum um sich zu wissen wünschte. So verstrcihen mehrere Stunden ohne ein Wort der Verständigung und das Mädchen und die Prinzessin schieden am Ende eds Tages ohne dass die schweren Gefühle aus dem Herzen des Mädchens verschwunden waren. So zog sie nach hause zu weinen.
9.4.07 19:04


was ihr von mir wollt

Was wollt ihr von mir?
Ich stell mir nur zu gut vor
wie ich jemand bin, der da sitzt,
der aufblickt zu jemand,
einem, der Fragen stellt,
dieser jemand zu sein,
ihn zu fragen:
Was wollt ihr von mir?
Ihm in die Augen zu schaun.
Weiil ich es wirklich wissen will.
Aber Antworten kann ich nicht bekommmen,
denn solche Antworten geben die Menschen nicht.
Niemals.
Doch ich will es wirklich wissen.
Diese eine kleine Antwort.
AAuf diese eine große Frage:
Was wollt ihr von mir?
21.11.06 20:09


der abschiedsbrief

Vergiss mich nie, wars, was ich dir lang und breit erklären wollte.
Doch dazu kam es nicht, denn in meiner Verzweiflung
stieß ich gegen das Tintenfass und als es umfiel
ergoss sich sein gesamter Inhalt auf zwei lange Seiten
-vollbeschrieben mit allen Worten aus meinem Kopf-
in schönster Schrift mit allergrößter Mühe.

Ich starrte die Tinte an, wie sie sich ausbreitete, zerronn
und langsam vom Papier aufgesogen wurde.
Die Sätze ergaben auf einmal keinen Sinn mehr, weil
ganze Teile fehlten. Weil Wörter schwarze Flecken wurden.
Auf diesen Blättern hatte soviel Bedeutung gelegen
und so manche Träne. Und nun war alles weg.

Eine weitere Träne rann aus meinem Auge und ich
begann wieder das Leben zu verabscheuen.
Es wollte nicht, dass ich mich dir mitteilte. Es wollte
diese Beziehung einseitig halten. Aufdass nur du
zu mir sprechen konntest. Nein. Ich selbst hatte
das Tintenfass umgeworfen. So nahm ich dann ein neues
Blatt Papier und schrieb drei einfache Wörter darauf:

Vergiss mich nicht.
Ich kann nur hoffen, du wirst diesen Brief erhalten.
Auch wenn du ihn wahrscheinlich nicht verstehst.
20.11.06 19:24


löcher

in löcher zu stürzen
hineinzufallen
wer andern eine grube gräbt
sich zu wünschen
dass es jemand schlecht geht
bedeutet
dass man zu recht
selbst leidet.
und zu wünschen
dass es etwas kaputt geht
bedeutet
dass zu recht
nichts hinhaut.
abzustürzen tief frei zu fallen
eine nur zu gerechte strafe
folge der tat des denkens
alles verdient
und jedes loch
ist nur so tief
wie man selbst.
20.11.06 16:12


wozu

wozu macht man sich die mühe zu leben
wozu macht man sich die mühe atem zu holen
wozu
wenn sich doch alles nicht lohnt
weil es doch endet egal wann irgendwann
wenn nie freude da ist
weil die welt fahl und hässlich ist
wenn niemand mehr wichtig scheint
weil sie sowieso immer da sind
wenn nichts mehr anders wird
weil die umstände sich nicht ändern
wenn man nicht mehr aufstehen kann
weil alles zu fest steht
wenn man sich nicht mehr bewegen will
weil keine ergebnisse sichtbar werden
wozu
wozu sich durch das leben quälen
wozu jeden tag mit stumpfsinn füllen wollen
19.11.06 15:59


verachtung

da nehm ich die welt schon mal wahr
und kann nichts fühlen dabei
ich merke wie taub ich bin
ich versuch mich zu zwingen wenigstens
zu weinen mich zu quälen

irgendetwas zu spüren

aber ich schau mich nur um
und nichts freut mich
und alles ist mir egal.
und ich weiß dass es falsch ist
dass ich gewisse dinge hassen sollte
dass ich gefühle haben sollte
aber es ist egal

ich rede
ich gebe etwas wieder was ich gern beschreibe
gefühle die ich so nicht habe
verachte soviele für alles was sie tun
kann nicht mal auf meine "freunde" zugehen
wünsch mir nur den tag herbei
an dem sie alle unglücklich sind

wenn ich sie ignorieren
und vergessen kann.

soviel verachtung
nicht mal hass es sollte hass sein
auf die welt und alle menschen
auf jedes gesicht
auf jeden gedanken.
aber keine gefühle und alles ist einfach da

es lohnt sich schon wieder nicht zu leben
wenn man das leben nur verachtet
und nicht schätzt
so vergeudet
und die frage bleibt: wozu
aber immer noch
bin ich so fern von den konsequenzen

zuviel hoffnung
und es wäre so wunderbar einfach
wenn die weg wäre.
19.11.06 15:54


die welt und die menschen

ich wil der welt vor die füße kotzen
und nie mehr menschen sehn

ich kann nicht durch die stadt gehen
ohne sie zu hassen wenn ich sie wahrnehme
ich muss sie wahrnehmen weil sie da sind
ich kann nicht weg weil ich hier festhänge

ich kann die welt nicht ankotzen
weil die welt mir nichts getan hat
ich wurde nur hierher gejagt und nicht gefragt
aber die welt hat keine schuld und auch keine füße
das heißt ich kann ihr gar nicht davor kotzen
obwohl ich es so gerne täte.

tja.
nie mehr menschen sehn
und mageninhalt behalten.
6.11.06 20:35


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